Nun ist es endlich "onair" - das dritte Programm der DRadio-Macher: DRadio Wissen. Es klingt definitiv anders als die Schwesterprogramme, hier wurde ein ganz eigener Sound kreiert. Was bleibt, ist der Anspruch, den die Mitarbeiter vom Deutschlandradio haben. Somit sind auch die Erwartungen der Hörer groß und es stellt sich die Frage, ob DRadio Wissen tatsächlich seinen Weg in unseren Alltag finden wird.
Der Weg selbst steht fest und heißt: digital. Das heißt, die alte Tante UKW wird dieses Programm des Wissens nicht transportieren sondern die neuen Wege heißen Internet, Kabel und Satellit.
Um einem naheliegendem Irrtum gleich vorzubeugen: Wissen bedeutet nicht allein Wissenschaft. Es geht also um viel mehr als "nur" Forschung und neue Technologien. Den Machern geht es darum, "die Welt in all ihrer Vielfalt zu verstehen". Dieses Ziel dürfte nicht ganz neu sein, da sie dies bislang auf den Schwesterprogrammen in Teilen auch schon verfolgt haben. Aber scheinbar wird es bei DRadio Wissen noch stärker in den Vordergrund gerückt.
Wissen im 15 Minutentakt
Im 15 Minutentakt gibt es bei DRadio Wissen Nachrichten, zweimal pro Stunde Weltnachrichten und zwei mal Nachrichten aus der Wissenschaft. Mit dabei neueste Ergebnisse aus der Forschung in den Natur- und Geisteswissenschaften sowie Politik und Gesellschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Religion und Web-Wissen.
Eine neue Rolle spielt der Internetauftritt des Programms. Die Neuerung besteht darin, dass dies vielleicht das erste Programm ist, dessen Internetseite nicht nur zeitverzögert Inhalte des Programms zur Zweitverwertung anbietet sondern sie eine gleichwertige Partnerin ist, wo Nachrichten und Beiträge auch mal früher abrufbar sind als sie gesendet werden.
Wir von WE LOVE RADIO freuen uns jedenfalls über die Bereicherung im Hörfunkangebot, weil man DRadio Wissen einerseits als eine Form des "guten alten Radios" bezeichnen kann und gleichzeitig soviel Innovationskraft mitbringt, es als das "moderne und zukunftsweisende Radio" zu bezeichnen.




