2008 noch hatte die KEF den DAB-Ausbau für gescheitert erklärt. Nun sind die Fördermittel wieder frei für ein terrestrisch- digitales Radio. Die Kommission zur Feststellung des Finanzbedarfs der Rundfunksender, hat diesen Beschluss unter der Bedingung gefasst, dass die ARD mit ihrem Deutschlandradio zusammen mit privaten Anbietern das bundesweite Multiplex für deren Ausstrahlung nutzt.
Dabei soll sie außerdem die kosteninstensiven Lang-, Mittel- und Kurzwellensender abbauen. Nächster Gesprächstermin dazu ist im September. Dort soll die ARD die Pläne zur Abschaltung vorlegen.
Man schaut nun wieder positiv in die Zukunft - die Entscheider setzen bei dem Neustart auf DAB+. Die Digitalisierung des Radioprogramms ist also wieder ins Rollen gekommen und so werden hoffentlich bald neben dem Multiplex für die nationale Ausstrahlung von digitalen Angeboten auch regionale Sender verstärkt über DAB+ zu empfangen sein.




